Auf Erfolg programmiert...

 

Solange der Geist sich in Bildern vorstellen kann,
dass man etwas tun kann,
kann man es tun."

                          --- Arnold Schwarzenegger

Schon mit 15 Jahren wusste Arnold Schwarzenegger genau was er wollte: Er wollte Multimillionär werden, der beste Bodybuilder der Welt und Kinostar. Man kann nicht sagen, dass er auch nur eines seiner Ziele verfehlt hätte, oder dass seine Ziele niedrig gesteckt gewesen wären.

Wie hat er das gemacht?
Welche Strategie hat er benutzt um ans Ziel zu kommen?

Glenn Reschke hat das Phänomen Arnold Schwarzenegger untersucht und seine Strategie ellizitiert. Schwarzenegger rückt dem Ziel in 4 Schritten näher:

  1. Ziel setzen,
  2. Einstellung,
  3. Visuallisierung des Zieles,
  4. Arbeiten am Erreichen des Zieles.

Wenn er etwas sieht was ihm wünschenswert erscheint, geht er in einen inneren Dialog nach dem Motto: "Das kann ich auch." und stellt sich dann bildlich vor wie es ist an Stelle desjenigen zu sein, den er gesehen hat (der sein Ziel bereits erreicht hat). Dabei ist er assoziiert, d.h. er ist diese Person. Für NLPler in Kurzform: Ve - Aid - Vi.

Seine starke Fähigkeit zu Visualisieren spiegelt sich auch in seiner Einstellung wieder:
"Es gibt tatsächlich eine Einstellung zum Gewinnen. Man muß sich selbst sehen, wie man gewinnt, bevor man gewinnt."
Hier hat ein Wechsel von assoziierter zu dissozierter Visualisierung stattgefunden. Das assoziierte Erleben des Zielzustandes gibt ihm das nötige positive Gefühl (K+), während das dissoziierte Betrachten seiner selbst im Moment der Zielerreichung in ihm die Motivation hochhält.

Schwarzenegger ist berühmt für seine Zähigkeit. "Jeder Traum führt gewisse Risiken mit sich, insbesondere das Risiko zu scheitern. ...Man kann nicht ewig scheitern. Wenn man etwas zehn Mal versucht, hat man beim elften Mal größere Erfolgsaussichten, als wenn man es gar nicht probieren würde."
Der Schlüssel zu der hohen Effektivität seiner Zielvisualisierung, liegt zum einen in der ausserordentlichen Klarheit seiner Vorstellungskraft und zum anderen in dem damit verbundenen positiven Gefühl. Letztendlich basiert jede Strategie ja auf der Erreichung positiver oder der Vermeidung negativer Gefühle.
Er selbst meint dazu: "Was mich besonders froh macht, ist, dass ich mir auf den Punkt genau vor Augen führen kann, wo ich in der Zukunft sein möchte. Ich kann meine Tagträume so klar vor mir sehen, dass sie fast schon real sind. Dann bekomme ich dieses Gefühl von Leichtigkeit, und ich muss mich nicht verkrampfen, um dahin zu kommen, weil ich bereits das Gefühl habe, schon fast dort zu sein, dass es nur eine Frage der Zeit ist."

Zum Erreichen seiner Ziele wählt er den Weg der kleinen Schritte, was er ja getrost tun kann, da er sein Ziel im Kopf bereits erreicht hat und die Gewissheit pflegt, dass die Realisierung nur eine Frage der Zeit ist. Gepflastert ist dieser Weg mit vielen kleinen Erfolgserlebnissen. Jeder Schritt in die richtige Richtung ruft bei ihm ein positives Gefühl hervor.

So schreibt er über das Bodybuilding: "Ich dachte ich müsste jeden Tag auf meinem Weg zum gefeierten Filmstar vier oder fünf Stunden auf dieses Ziel verwenden. Beim Bodybuilding brachte mich jede Wiederholung einer Übung meinem Ziel näher. das hat mich begeistert. Ich dachte immer bei mir, ich müsste meine Ziele Schritt für Schritt erreichen."

Quelle: Die Zielsetzungs- und Visualisierungsstrategie von Arnold Schwarzenegger;
MultiMind 3/99

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