das neue Jahr hat längst begonnen. Bist du schon wieder mittendrin in deinem üblichen Alltagstrott? Gab es gute Vorsätze, oder hast du diesmal lieber gleich darauf verzichtet, weil es schon so oft nicht geklappt hat?
Wenn man sich etwas vornehmen muss, dann hat man es mit einem schwierigen Thema zu tun. Eines, bei dem sich der "innere Schweinehund" immer wieder quer stellt. Manche Dinge tun wir einfach. Da braucht es kein langes Überlegen, da gibt es gar kein Hin oder Her. Von einem Tag zum anderen ist die Sache erledigt. Aber manche Dinge wollen und wollen einfach nicht funktionieren. Wir hätten es gerne anders, tun aber immer wieder bestimmte Dinge, obwohl wir eigentlich wissen, dass sie nicht gut für uns sind. Manche von uns müssen anderen Menschen dabei zusehen, wie sie sich schaden - jeder noch so gut gemeinte Rat verpufft. Menschen verharren in ihrem Unglück, kommen nicht aus ihrem Sumpf heraus. Was ist da los?
Auch wenn wir es nicht immer nachvollziehen können: jedes schädliche Verhalten hat für denjenigen, der es ausübt, einen Nutzen. Der innere Schweinehund meint es nicht böse mit uns. Er will uns nicht schaden, sondern will uns vor irgendetwas beschützen. In seinen Augen ist der gute Vorsatz viel schlimmer als das kritisierte Fehlverhalten.
Wenn deine guten Vorsätze schon wieder Schnee von gestern sind, und du dich darüber ärgerst, dann geh doch mal mit deinem "inneren Schweinehund" eine Tasse Tee oder Kaffee trinken. Unterhalte dich mit ihm, wie mit einem guten Freund oder einer guten Freundin. Frag' ihn wie er heißt, und wann er zum ersten Mal in dein Leben getreten ist. Erkundige dich, was er von Herzen möchte. Nimm dieses Zwiegespräch wirklich ernst. Vielleicht entdeckst du dabei, dass es in deinem Inneren noch mehr "Schweinehunde" gibt, oder andere Teile deiner Persönlichkeit, die mit- oder gegeneinander arbeiten.
Lass all diese Stimmen
in dir zu Wort kommen. Wenn du magst, schreib auf, was sie zu sagen
haben. Und am Ende, wenn alle ihre Meinung los geworden sind, bist du
an der Reihe. Du bist der Chef dieser Truppe. Du kannst natürlich
ganz autoritär sagen: Hier geht's lang! Aber vermutlich werden
deine inneren Schweinehunde dann erst recht den Rückwärtsgang
einlegen, oder sich andere Sabotagetechniken ausdenken. Wenn du weißt, was die "schwierigen Mitarbeiter" in deinem Inneren für dich erreichen wollen, dann finde mit ihnen und ihren Gegenspielern einen Kompromiss, mit dem alle gut leben können. Stell dir vor, dass es in deinem Inneren eine Gruppe von Wesen gibt, die an Seilen ziehen und sich dabei gegenseitig im Weg sind. Bring' sie dazu, ihre Aktionen mit einander zu koordinieren, bis sie, wie die Pferde vor einer Kutsche, ihre Kraft vereinen.
Wenn du regelmässig mit diesem inneren Team sprichst, wird es erheblich einfacher, Gewohnheiten zu ändern und dem Leben eine andere Richtung zu geben. Man muss keine Vollbremsung und 180° Kehrtwendung hinlegen und von heute auf morgen alles radikal anders machen. Mit einer sanften Kurve ändert man auch die Richtung.
Einen erfolgreichen Dialog mit deinem "inneren Team" wünschen
Jacqueline & Thomas =============================================================== ================================================================= Lebenskunst-Echo Blicke in eine andere Wirklichkeit Durch das andere Seitenformat (A4) ergeben sich im Vergleich zum Buch einige Änderungen beim Layout und bei der Seitennummerierung. Um das Download-Volumen zu verringern, wurde darüber hinaus die Auflösung der Grafiken reduziert. Wer sich wirklich für das Thema interessiert, der will sich wahrscheinlich keinen ausgedruckten Aktenordner in den Bücherschrank stellen. Übrigens: die Druckkosten mit einem Tintenstrahldrucker sind so hoch, dass man sich das Buch dafür auch ordentlich gebunden kaufen kann. Die Datei
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eine bestimmte Anzahl von Jahren gelebt hat. Danke für deine Aufmerksamkeit! Jacqueline & Thomas =============================================================== Der Lebenskunst-Newsletter ist die
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