Marko hatte uns im Februar eine Nachricht geschickt und meinte: Schreibt doch mal was über die Liebe. Ein großes Thema - wenn nicht sogar das Größte überhaupt?
Liebe ist ... und dann sieht manche/r vielleicht die beiden kindlich-runden Figuren aus einer großen deutschen Boulevardzeitschrift ...wenn ER IHR das Frühstück ans Bett bringt? Ist das Liebe? Oder ist es Liebe, wenn jemand seinen Kindern erlaubt, die x-te Portion eines teuflisch übersüßten Getränks zu sich zu nehmen?
Den Begriff Liebe verbinden die meisten Menschen mit einem Gefühl, bei dem sie sich zu einer anderen Person hin gezogen fühlen. Und dann gibt es auch noch die körperliche Liebe, die Mutterliebe und die Vaterlandsliebe. Manche Menschen sind tierlieb, andere nicht. So kam Marie von Ebner-Eschenbach zum Schluß:
Es gibt nur eine Liebe, aber tausend verschiedene Varianten davon.
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Wahre
Liebe fordert nicht, wahre Liebe gibt. Wahre
Liebe ergreift nicht Besitz,
Liebe hat nichts mit Verhaltensregeln zu tun, oder mit gesellschaftlichen Normen. Es hat schon viele Menschen gegeben, die behaupteten, "aus Liebe" gehandelt zu haben, und damit viel Schlimmes angerichtet haben - bis hin zum Mord. Franz Kafka formuliert es so:
Liebe ist alles, was unser Leben steigert, erweitert, bereichert.
Das kann die Begegnung mit einem anderen Menschen sein, und ebenso gut der Klang des Windes in den Bäumen. Liebe kann entstehen, wenn man etwas tut, das einem Freude bereitet. Oder einfach nur beim Anblick der Natur.
Am Anfang einer Beziehung zwischen zwei Menschen steht tatsächlich dieser Funke. Liebe, dieses euphorische Gefühl, diese Begeisterung, die unser Leben in diesen Moment so grandios steigert, erweitert und bereichert. Doch dann passieren oft Dinge, über die wir uns nicht mehr so freuen. Ein falsches Wort hier, ein paar dumme Gewohnheiten da - die Beziehung geht in den Sinkflug. Wo ist die Liebe hin? War es denn nicht "die große Liebe"? Doch, es war Liebe. Aber wer hat gesagt, sie müsse dauerhaft und beständig sein, und für immer und ewig währen? Selbst die leckerste Süßigkeit, die schönste Blume, das wundervollste Lied gefällt uns nicht immer gleich gut. Mal sind wir verschnupft und alles schmeckt wie Sand. Mal sind wir nicht in der Stimmung für die schönen Blumen oder lustige Lieder. Jeder Mensch bewegt sich gefühlsmäßig in mehr oder weniger großen Bahnen. Manchmal könnte man seinen Liebsten an die Wand klatschen. Und einen Tag später ist alles wieder gut. Wenn wir Urlaub am Meer machen, sind die Bewegungen der Wellen für uns das Natürlichste der Welt. Es geht auf und ab, hin und her, und manchmal tobt auch ein Sturm. Unsere Sehnsucht, dass in unserer Gefühlswelt am besten alles gleichmäßig und gleich bleibend in eitel Sonnenschein dahin laufen möge, ist eine Illusion und hat mit Liebe nichts zu tun.
Nietzsche sieht es ganz pragmatisch:
Liebe ist meist nur dann von Dauer, wenn die Liebenden mehr Gemeinsamkeiten haben, als die gegenseitige Zuneigung.
Der erste Schritt zu mehr Liebe im Leben könnte sein, dass man aufhört, Liebe mit Beziehung oder Partnerschaft gleich zu setzen. Für eine Partnerschaft oder Ehe kann man Regeln aufstellen. Für die Liebe nicht. Ihre Anwesenheit macht es leichter, zu verzeihen, wenn einer mal die Regeln bricht. Liebe deinen Nächsten wie dich selbst, so steht es in der Bibel. Gerne wird dabei der erste Teil des Satzes gelesen, und der zweite ignoriert. Dabei besagt er doch, dass man ebenso gut auf sich selbst achten soll, muss oder darf, wie auf andere.
Liebe "in Reinstform" gibt es immer und überall, nicht nur beim anderen Geschlecht oder von anderen Menschen. Diese Liebe existiert in uns selbst, unabhängig von dem, was "da draußen in der Welt" passiert. Weil die Wahrnehmung dieser Form von Liebe aber eine recht subtile Beobachtung der eigenen Befindlichkeiten voraussetzt, reagieren die meisten Menschen nur auf die Liebesgefühle, die in der Begegnung mit Zwei- oder Vierbeinern entstehen. Manche Zeitgenossen sind von ihren Mitmenschen leider so enttäuscht, dass sie "echte Liebe" am ehesten noch bei ihren Haustieren bemerken. Besser dort als nirgends. Aber vielleicht öffnet dieser Rundbrief eine neue Tür.
Lehn' dich zurück und lockere die Schultern. Atme einige Male tief durch... und denk' an etwas Schönes. Erinnere dich an ein Glücksgefühl....
Es ist das Gefühl, als schienen Tausende von hellen Sonnenstrahlen bis tief in dein Herz. Jetzt!
================================================================= Lebenskunst Echo Von
nah und fern Auto-Mobil
================================================================= Wenn du liebst, was du tust...
================================================================= Lebenskünstler im Netz Krieg ist der größte Ausdruck menschlicher Sprachlosigkeit. Gerd Peter Bischoff Es scheint,
als wären sie viel zu schnell erwachsen geworden, und ehe man es
sich versieht, stehen sie auf eigenen Beinen und starten hinaus in die
Freiheit. Gerd hat für seine erwachsenen "Kinder" ein Buch geschrieben, für sie und ihre Reflexionen auf dem Lebensweg. Es ist als lebensbegleitendes Nachschlagewerk konzipiert, das Eltern ihren Kindern dann mit auf den Weg geben können, wenn diese als junge Erwachsene das gemeinsame Haus verlassen. Einen großen Teil des Buches hat er ins Internet gestellt. Mit 20:
schön Wer immer Kommentare zum Buch hat kann sich registrieren und diese auf die Internetseite stellen, passend zu jedem Satz, Aphorismus, Spruch, Kapitel usw. Vorschläge, Kritik oder Anregungen, Verbesserungen oder Fragen sind willkommen - und wer Fehler zu Inhalt, Grammatik, Rechtschreibung oder was auch immer entdeckt, ist ebenfalls eingeladen, eine Mail zu schreiben. Na dann, los geht's! Das Buch für dein Leben - The Book of Life =================================================================
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