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Der
Ursprung: Die "Stella Awards" wurden von der real existierenden
Stella Liebeck inspiriert. 1992 kaufte sich die damals
79-jährige Stella einen Becher Kaffee bei McDonald's,
nahm ihn mit ins Auto, klemmte ihn sich zwischen die
Beine und fuhr los. Leider schwappte das Heißgetränk
über und verbrannte ihre *ähm* intimen Stellen. Ein
Gericht in New Mexiko sprach ihr daraufhin eine Schadensersatzsumme
von 2,9 Millionen Dollar zu. Seitdem werden mit den
"Stella Awards" die bizarrsten und absurdesten Gerichtsurteile
ausgezeichnet.
7.
Platz
Ein Volksgericht in Texas spricht Kathleen Robertson
im Januar 2000 die Summe von 780.000 Dollar zu, weil
sie sich einen Knöchel verstaucht hatte, als sie über
ein kleines Kind stolperte, welches in den Gängen eines
Supermarktes herumrannte. Die Eigentümer des Supermarktes
waren sehr erstaunt über den Gerichtsentscheid, handelte
es sich beim betreffenden Kind um jenes der Mrs. Robertson!
6.
Platz
Juni 1998: Carl Truman, stolze 19 Jahre alt, erhielt
74.000 Dollars zuzüglich Arztkosten, weil ihm sein Nachbar
mit seinem Honda Accord über die Hand gefahren war.
Mr. Truman hatte dummerweise übersehen, dass sein Nachbar
am Steuer des Autos saß, als er versuchte, dessen Raddeckel
zu stehlen!
5.
Platz
Oktober 1998: Terrence Dickson aus dem schönen Pennsylvania
wollte das Haus, in welches er soeben eingebrochen war,
durch die Garage verlassen. Durch eine Fehlfunktion
im Öffnungsmechanismus des Garagentores war er aber
leider nicht in der Lage, dieses zu öffnen. Ins Haus
zurück konnte er aber auch nicht mehr, weil die Tür
automatisch ins Schloss gefallen war und ohne Schlüssel
nicht mehr geöffnet werden konnte. Die Bewohner des
Hauses waren in den Ferien. Mr. Dickinson überlebte
die acht Tage Aufenthalt in der Garage nur, weil er
Pepsi und Trockennahrung für Hunde in der Garage fand.
Er verklagte die Eigentümer des Hauses wegen der erlittenen
Tortur, entstanden durch die vorgefundene Situation,
und erhielt eine halbe Million Dollar zugesprochen!
4.
Platz
Oktober 1999: Jerry Williams aus dem Bundesstaat Arkansas,
verdiente 14.500 Dollars zuzüglich Arztkosten, nachdem
er vom Hund des Nachbarn gebissen worden war. Der Hund
war innerhalb der eingezäunten benachbarten Liegenschaft
angekettet. Die Summe fiel nicht ganz so hoch aus wie
von Mr. Williams erhofft, weil das Gericht anerkannte,
dass der Hund vielleicht ein klein wenig provoziert
war, da Mr. Williams mit einem Schrotgewehr auf ihn
schoss!
3.
Platz
Mai 2000: Ein Restaurant in Philadelphia wurde dazu
verurteilt, Amber Carson 113.000 Dollar Schmerzensgeld
zu zahlen, nachdem diese sich das Steißbein gebrochen
hatte, weil sie auf verschüttetem Sodawasser ausgerutscht
war. Das Sodawasser lag nur deshalb auf dem Boden, weil
Mrs. Carson 30 Sekunden zuvor ihrem Freund ihr Glas
während eines Streites ins Gesicht geschüttet hatte!
2.
Platz
Dezember 1997: Kara Walton aus dem schönen Delaware
gewann ihren Prozess gegen ein Nachtlokal einer Nachbarstadt,
nachdem sie sich zwei Zähne bei dem Versuch ausgeschlagen
hatte, das Lokal über das Fenster der Toilette zu verlassen.
Der Grund der nächtlichen Kletteraktion lag darin, dass
sie sich um die Bezahlung ihrer Konsumation in Höhe
von 3,50 Dollar drücken wollte. Das Gericht sprach ihr
12.000 Dollars plus die Zahnarztkosten zu!
1.
Platz
And the winner is: Merv Grazinski aus Oklahoma City.
Im November 2000 kaufte Mr. Grazinski einen brandneuen
Wohnwagen der Marke Winnebago von 10 m Länge. Als er
nach erfolgtem Kauf des Vehikels auf der Heimfahrt war,
beschleunigte er auf der Autobahn auf 110 km/h und verließ
den Fahrersitz, um sich hinten in der Kabine einen Kaffee
zuzubereiten. Natürlich schoss das Wohnmobil über den
Straßenrand hinaus und drehte sich mehrere Male um sich
selbst. Mr. Grazinski verklagte Winnebago, da die Firma
in der Gebrauchsanleitung des Fahrzeuges nicht ausdrücklich
darauf verwiesen hatte, man dürfe während der Fahrt
das Steuer nicht verlassen, um sich einen Kaffee zuzubereiten.
Er erhielt 1,75 Millionen Dollar zugesprochen, zuzüglich
eines neuen Wohnmobils. Winnebago nahm daraufhin so
eine Ergänzung in ihrer Gebrauchsanweisung auf - für
den Fall, dass weitere Idioten ihre Fahrzeuge erwerben
sollten! Knapp daneben... ... aber Dorothy Johnson verlor
ihren Prozess. - Sie hatte ihren Pudel zum Trocknen
in die Mikrowelle gesteckt. Das Gericht entschied jedoch,
dass die Firma nicht am Tod des Vierbeiners schuld sei.
Hierzu
erreichte uns folgende Nachricht eines Besuchers, die
wir natürlich im Sinne juristischer Korrektheit
gerne veröffentlichen:
nachricht: Sehr geehrte Frau J. ?
Auf Ihrer Seite haben Sie unter der Rubrik
"Die Stella-Awards oder:
das kann doch wohl nicht wahr sein, oder?"
verschiedene amerikanische Gerichtsverfahren dargestellt,
die angeblich den Stella-Award erhalten haben. Ich vermag
nicht zu erkennen, was Sie veranlaßt hat, diese
Informationen auf Ihrer sonst sehr ansprechenden Seite
aufzunehmen. Sie sollten aber wissen, daß diese
Sachverhalte nie wirklich von einem Gericht verhandelt
worden sind (siehe www.stellaawards.com).
Mit freundlichen Grüßen
S.K.
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