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Und
tausend Hunde sträubten das Nackenfell, klemmten die
Schwänze zwischen die Beine, knurrten furchtbar und
fletschten die Zähne. Voller Panik rannte der Hund aus
dem Tempel und glaubte von nun an, dass die ganze Welt
aus knurrenden, gefährlichen und bedrohlichen Hunden
bestehe. Einige Zeit später kam ein anderer Hund, der
den Berg erklomm. Auch er stieg die Stufen hinauf und
betrat den Tempel der tausend Spiegel. Als er in den
Saal mit den tausend Spiegeln kam, sah auch er tausend
andere Hunde. Er aber freute sich. Er wedelte mit dem
Schwanz, sprang fröhlich hin und her und forderte die
Hunde zum Spielen auf. Dieser Hund verließ den Tempel
mit der Überzeugung, dass die ganze Welt aus netten,
freundlichen Hunden bestehe, die ihm wohlgesonnen sind.
Eine
Geschichte aus Indien - gefunden bei www.blueprints.de
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